Mi
16
Dez
2009
Hier entsteht das Spielgelände: von links Berthold Menges, Karl-Wilhelm Lange, Rolf Lambrecht, verdeckt Wolfgang Müller, Walter Winter, Anne Lambert, Helmut Stallmann, Günter Faupel, Heinz-Willi Dubielzig und Eberhard Dippolter. Foto: Delllit
Fritzlar. Dienstag trafen sich die Offiziellen, doch in ein paar Monaten sollen an der selben Stelle Jugendliche ihren Spaß haben. Fritzlarer Lokalpolitiker haben den Startschuss für das neue Freizeitgelände im Gewerbegebiet gegeben.
Mit den Erdarbeiten ist schon vor zwei Wochen begonnen worden. Der Start in diesem Jahr ist wichtig, weil die Stadt für das Gelände Geld aus dem Konjunkturprogramm beansprucht. Mehr als eine halbe Million Euro wird der Spielspaß kosten, die Stadt rechnet mit 550 000 Euro. 100 000 Euro wird die Stadt selbst bezahlen.
Ab Sommer wird gespielt
Bis zum Spätsommer soll der 12 000 Quadratmeter große Platz fertig sein. Vielleicht gelinge es sogar schon früher, die Arbeiten fertig zu stellen, sagte Rolf Lambrecht von der Homberger Gartenbaufirma. Geleitet wird der Bau von Ingenieur Walter Winter aus Bad Emstal.
Die Stadt nutzt das Großprojekt, um auch einen Bürgersteig zu bauen, der von der Aral-Tankstelle bis zur Spickebrücke führen soll. An die 40 Parkplätze werden an dem Freizeitgelände gebaut.
Bürgermeister Karl-Wilhelm Lange betonte beim Starttermin, der Spielplatz sei ein ungewöhnliches Projekt. Die meisten Gemeinden nutzten das Konjunkturprogramm für Straßenbau und ähnliches. In Fritzlar werde eine Lücke im Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene geschlossen.
Lange hofft, dass das Angebot über die Stadt hinaus strahlt. Es sollten auch junge Leute aus den Nachbargemeinden, unter anderem von den Partnergemeinden in Edertal und Bad Wildungen angelockt werden, sagte der Bürgermeister. Der Freizeitpark soll nach den Vorstellungen der Stadt abends abgeschlossen werden, voraussichtlich um 22 Uhr, erklärte Lange. So soll Vandalismus, so weit möglich, verhindert werden. Dazu diene auch, dass der Standort direkt im Gewerbegebiet gewählt wurde, hieß es, denn dort herrsche immer ein reger Publikumsverkehr.
Lange strich die Nähe des Geländes zum Freibad, zur Bowlingbahn und zum Fritzlarer Kino heraus.
Von Olaf Dellit / Quelle HNA